Taekwon-Do

Am Anfang des Weges

Zeit seines Lebens muss der Mensch zwei Grundbedürfnisse erfüllen um zu überleben und seine Kräfte ständig zu erneuern. Dies sind: die Aufnahme von Nahrung, und die Bewegung: Denken (geistige Bewegung), Atmung und andere physiologische Funktionen der inneren Organe und des Bewegungsapparates (körperliche Bewegung). Wird eines dieser Grundbedürfnisse nicht oder nicht angemessen befriedigt, sind wir nicht lebensfähig. Ohne Bewegung verkümmern Körper, Geist und Seele.

Wer sich falsch oder zu wenig bewegt, schwächt seinen Körper. Richtige Bewegung aber stärkt den Körper und kräftigt die inneren Organe. Von dieser Erkenntnis ausgehend entwickelten Philosophen Systeme richtig zu denken, zu atmen und sich zu bewegen. Eines dieser Systeme ist das traditionelle Taekwon-Do, das System von Fuss (Tae), Hand (Kwon) und Geist (Do). Traditionelles Taekwon-Do ist tief im asiatischen Gedankengut verwurzelt. Eine Stärke dieses Systems ist seine grosse Flexibiltät.

Jeder Mensch kann jederzeit und überall, unabhängig von seinem Alter und seiner Kondition seinen Gesundheitszustand verbessern und mehr Lebensfreude gewinnen.

 

Dazu braucht er auch keine besondere Ausrüstung. Das bewußte Üben und die geistige und körperliche Bewegung sind ein mächtiges Intrument zur Revitalisierung des Körpers und des Geistes. Die Grundidee ist, durch Bewegung Körper und Geist in Einklang zu bringen. Denn nur in diesem Zustand ist der Mensch zu höchsten Leistungen fähig.



Die Lehre des Taekwon-Do

General Choi Hong Hi nennt in seinem Buch 'Taekwon-Do' folgendes als Grundsätze
des Taekwon-Do:

Höflichkeit

Ye Ui

Integrität

Yom Chi

Durchahltevermögen

In Nae

Selbstdisziplin

Guk Gi

Unbezwinglichkeit

Beakjul Boolgool


Was lässt sich mit Taekwon-Do erreichen?

Körperliche Aspekte

  • Beweglichkeit
  • Schnelligkeit (Sok Do)
  • Kraft
  • Ausdauer
  • Koordination & Gleichgewichtssinn (Kyun Hyung)
  • Atemkontrolle (Ho Hup)
  • Konzentration (Ji Joong)
  • Körper-Verständnis



Charakterliche Aspekte

Über den Weg der körperlichen Anstrengung sowie der Beachtung der Verhaltensregeln erreicht man darüberhinaus auch eine Fortbildung der Persönlichkeit. Dieser Weg ist jedoch lang und schwer zu gehen. Einige Beispiele dafür sind Selbstsicherheit, das Erkennen eigener Grenzen, Respekt anderen Menschen gegenüber, sowie Bescheidenheit.

Mit dem intensiven Studium einer Kampfkunst wie Takeon-Do lassen sich viele Zielen ereichen.Häufig geäußerte Ziele vin Anfängern sind Selbstverteidigung und körperliche Fitness. Beides erfordert ein regelmäßiges und intensives Üben. Nach langjährigem Studium einer Kampfkunst stellt sich häufig heraus, dass durch die persönliche Weiterentwicklung die Anwendung von Taekwon-Do Techniken für die Selbstverteidigung sich meist als unnötig erweist.

Auch die Pflege der körperlichen Fitness wird zu einer Selbstverständlichkeit. Darüber hinaus entwickelt sich aber die eigene Persönlichkeit weiter. Dies setzt natürlich die Anleitung durch einen Lehrer voraus, der selbst bereits diese Entwicklung durchgemacht hat.