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Häufig gestellte Fragen

Wer Kann Taekwondo lernen?

 

Jeder! Egal ob Frau oder Mann, jung oder alt. Es kann wirklich jeder traditionelles Taekwon-Do lernen.
Es gibt keine Einschränkung, man muss nicht besonders gelenkig oder kräftig sein.
Man muss nur lernen wollen. Das ist wirklich alles!

 

 

Werden Kinder durch Taekwondo aggresiv?

 

Nein! Es ist eher das Gegenteil der Fall! Traditionelles Taekwon-Do wird ohne jeglichen Körperkontakt ausgeführt und lehrt somit Selbstkontrolle und Respekt.
Es wird vermittelt, dass die einzig richtige Art, einen Konflikt zu lösen, eine gewaltfreie Lösung ist.
Denn es braucht viel mehr Kraft und Selbstbewusstsein einfach wegzugehen, als sich zu prügeln.
Außerdem können die Kinder ihre aggressive und überschüssige Energie im Training abbauen, welche sonst womöglich negativ eingesetzt würde.
Die Kinder lernen Disziplin. Sie müssen sich an die Regeln halten. Sie müssen kontinuierlich an ihren Techniken arbeiten, um besser zu werden.
Damit lernen sie auch, sich über einen längeren Zeitraum mit einem Problem zu beschäftigen bzw. sich zu konzentrieren.

 

Wie ist das als Anfänger?

 

Während den ersten Trainingsstunden werden Sie durch den Meister, einen Trainer oder fortgeschrittenen Schüler persönlich betreut, der mit Ihnen die ersten Grundübungen trainiert.
Selbstverständlich nehmen Sie aber von der ersten Stunde am Gruppentraining teil.
Jeder Schüler hat so angefangen und kennt die Schwierigkeiten am Anfang.
Machen Sie sich deshalb keine Sorgen, wenn Ihnen manche Übungen am Anfang noch Probleme bereiten.
Die Philosophie des Taekwon-Do gebietet es, dass Sie von allen Schülern Aufmunterung und Unterstützung erfahren.

 

Welche Kleidung brauche ich zum Probetraining?

 

Schön, dass Sie sich entschlossen haben, ein Schnuppertraining mitzumachen!
Kommen Sie bitte ca. 15 Minuten vor Unterrichtsbeginn.
Für ein Schnuppertraining ist leichte Sportbekleidung (Trainingshose, T-Shirt) ausreichend.
Sportschuhe sind nicht erforderlich, da Taekwon-Do barfüßig ausgeübt wird.
Selbstverständlich können Sie auch nach einem Schnuppertraining unsere modernen und großzügigen Sanitäranlagen nützen.
Denken Sie also auch an Duschgel und Handtuch.

 

Wie schnell kann man Schwarzgurt werden?

 

Eine solche Frage, wie auch die Frage nach der nächsten Prüfung, verbietet sich im Traditionellen Taekwon-Do an sich.
Grundsätzlich kann jeder, der regelmäßig trainiert nach einigen Jahren die Prüfung zum Schwarzgurt ablegen.
Wann und wie lange Sie dazu brauchen, ist im Wesentlichen vom persönlichen Einsatz und ein bisschen vom Talent abhängig.
Natürlich gibt es auch Leute, die schaffen es gar nicht, weil sie vorher aufgehört haben.
Grundsätzlich ist in unserem System vor dem vollendeten 16. Lebensjahr keine Schwarzgurtprüfung möglich. Es gibt dann einen Jugenddan, der mit dem 18. Lebensjahr dann noch bestätigt wird.

 

Was ist der Unterschied zwischen Kwon, Jae Hwa Taekwondo und Wettkampf Taekwondo?

 

Traditionelles Taekwon-Do wird ohne Kontakt ausgeführt.
Stöße, Tritte und Schläge bei Partnerübungen oder im Freikampf werden auf Grund der hohen Verletzungsgefahr zum Schutz des Partners zielbewusst und kontrolliert vor dem Körper abgestoppt, so dass es zu keinem Kontakt kommt.
Da dies ein Höchstmaß an Konzentration und Koordination erfordert, ist der Freikampf nur den fortgeschrittenen Schülern und den Meistern vorbehalten.
Die Philosophie des traditionellen Taekwon-Do will nicht die Verletzung oder gar Zerstörung des Gegners, sondern die Persönlichkeitsentfaltung des Einzelnen.
Natürlich gibt es auch Turniere, bei denen man sich mit anderen in verschiedenen Disziplinen (Formenlauf, Familien-Formenlauf, Bruchtest, Freikampf) messen kann, aber der sportliche Wettkampf-Aspekt steht beim traditionellen Taekwon-Do nicht im Vordergrund.
Im Gegensatz dazu vertritt die World Taekwondo Federation (WTF) das Wettkampf-Taekwondo, das seit 2000 auch olympische Disziplin ist.
Dabei wird man mit Schutzausrüstung versehen, Freikampf wird dann mit Vollkontakt ausgeübt.